Überleben als Aufklärer im “Dschungel”

Die aktuellen Geschehnisse um Martina Pflock, Dr. Hamer und Dr. Matthias Rath haben bei vielen Depeschenbeziehern Besorgnis ausgelöst. Legten diese Fälle doch irgendwie nahe, dass es in unserer Pseudodemokratie jeden erwischen kann, sobald er eine gewisse Größe bzw. Zuhörerschaft erreicht. Glücklicherweise jedoch gibt es einige praktisch anwendbare Grundregeln, deren Kenntnis bzw. Anwendung das Risiko vermindern kann, in die Vernichtungs- bzw. Zermürbungsmühlen des Establishments zu geraten. Während natürlich keine Garantie für absolute Sicherheit besteht, gibt es doch gemeinsame Nenner, die sowohl bei denjenigen zutreffen, die es erwischt hat als auch bei jenen, die ihre Arbeit nach wie vor fortführen.

Steigen wir direkt ein:
Der Punkt, an dem jemand durchdreht, lässt sich exakt bestimmen. Es ist der Punkt, wo jemand beginnt, etwas zwanghaft zu stoppen. Entdecker, Genies, Erfinder und Aufklärer erfahren naturgemäß Anfeindung, fordern Widerspruch heraus oder sehen sich gar mit rechtlichen Konsequenzen konfrontiert. Werden die Angriffe
zu schlimm, kann jemand dadurch in die größte aller möglichen Fallen treten und beginnen, sich auf diese Anfeindungen zu konzentrieren, anstatt auf sein eigentliches Anliegen. Er kann sich z.B. so ungerecht
behandelt fühlen, dass er sein Hauptaugenmerk darauf richtet, dieUngerechtigkeit zu stoppen – und je mehr er sich darauf konzentriert, desto fixierter kann er dabei werden, desto mehr Zwanghaftigkeit kann sich einschleichen.

Beispiel: Dem kleinen Ingenieur Müller beim großen Automobilkonzern gelingt ein Durchbruch, er steht davor, Reifen zu entwickeln, deren Profil 300.000 Kilometer hält. Vor seinem geistigen Auge sieht er sich bereits als Chefingenieur mit Ehrentitel, Auszeichnungen und 280.000 Euro Jahresgehalt. Um seine Entwicklung jedoch zur Serienreife zu bringen, benötigt er eine eigene Abteilung und ein paar hunderttausend Euro Forschungsmittel. Das Konzernmanagement jedoch – sich des drohenden Konflikts mit der Reifenindustrie und der Werkstättenlobby bewusst – genehmigt diese Mittel nicht und versetzt Müller statt dessen „sicherheitshalber” auf einen ganz anderen, niedrigeren Posten. Anstatt sich nun weiter um die Verwirklichung seiner