Am nächsten Tag nahmen wir unser Frühstück bei Anbruch
der Dämmerung ein, und dann ließ mich Don Juan auf eine
andere Ebene der Bewußtheit überwechseln.
»Heute werden wir einen Original-Schauplatz aufsuchen«,
sagte Don Juan zu Genaro.
»Um alles in der Welt«, sagte Genaro ernst. Er sah mich an
und fügte leise, als wolle er es mich nicht hören lassen, hinzu:
»Muß er denn nicht … vielleicht ist es zuviel…«
Augenblicklich steigerten sich meine Furcht und mein
Argwohn ins Unerträgliche. Ich schwitzte und keuchte. Don
Juan trat zu mir und versicherte, mit mühsam beherrschtem
Schmunzeln, daß Don Genaro sich nur auf meine Kosten lustig
mache und daß wir nur einen Platz aufsuchen wollten, wo vor
Jahrtausenden die einstigen Seher lebten.
Während Don Juan auf mich einredete, warf ich zufällig
einen Blick in Genaros Richtung. Er schüttelte langsam den
Kopf. Es war eine fast unmerkliche Geste, als wolle er mich
wissen lassen, daß Don Juan nicht die Wahrheit sprach. Ich
geriet in einen Zustand hektischer Nervosität – beinah Hysterie
– und beruhigte mich erst, als Genaro lachend herausplatzte.
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Ich konnte nur staunen, wie leicht meine Stimmungen mich in
Unvorstellbare Höhen oder in bodenlose Tiefen führen
konnten.
Don Juan, Genaro und ich verließen frühmorgens Genaros
Haus und wanderten ein Stück weit in die zerklüfteten Hügel
der Umgebung. Irgendwann machten wir halt und setzten uns
auf eine riesige flache Felsplatte, inmitten eines sanft
abschüssigen Maisfeldes gelegen, das offensichtlich vor
kurzem abgeerntet worden war.
»Dies ist der Original-Schauplatz«, sagte Don Juan zu mir.
»Hierher werden wir, im Verlauf meiner Erklärung, noch
einige Male zurückehren.«
»Hier passieren unheimliche Dinge in der Nacht«, sagte
Genaro. »Der Nagual Julian fing hier sogar einen
Verbündeten. Oder vielmehr, der Verbündete …«
Don Juan gab ein unübersehbares Zeichen mit den
Augenbrauen, und Genaro verstummte mitten im Satz. Er
lächelte mir zu. »Es ist zu früh für Gruselgeschichten«, sagte
Genaro. »Warten wir, bis es dunkel ist.«
Er stand auf und begann, mit durchgebogenem Rückgrat,
über die Felsplatte hin und her zu schleichen.
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»Was sagte er eben über deinen Wohltäter, der hier einen
Verbündeten fing?« fragte ich Don Juan. Er antwortete nicht
sofort. Fasziniert beobachtete er Genaros Kunststücke. »Er
spielte auf ein schwieriges Manöver der Bewußtheit an«,
erwiderte er schließlich, noch immer Genaro anstarrend.
Genaro vollendete eine Kreisbahn rund um die Felsplatte und
kam zurück, um sich neben mich zu setzen. Er keuchte heftig,
pfeifend, beinah atemlos.
Don Juan schien wie gebannt durch das, was Genaro getan
hatte. Und wieder hatte ich das Gefühl, daß die beiden sich auf
meine Kosten amüsierten, daß sie beide etwas im Schilde
führten, wovon ich nichts ahnte.
Plötzlich begann Don Juan mit seiner Erklärung. Seine
Stimme beschwichtigte mich. Nach großen Mühen, so sagte er,
wären die Seher zu dem Schluß gelangt, daß das Bewußtsein
erwachsener Menschen, durch das Wachstum gereift, nicht
mehr als Bewußtsein bezeichnet werden könne, weil daraus
etwas Stärkeres und Komplexeres entstanden sei, das die
Seher als Aufmerksamkeit bezeichneten.
»Wieso wissen sie, daß das menschliche Bewußtsein
entwickelt wird und daß es wächst?« fragte ich.
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Zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Entwicklung des
Menschen, so sagte er, beginne ein Streifen der Emanationen
im Innern des Kokon zu leuchten. Je mehr Erfahrung der
Mensch ansammle, desto stärker das Leuchten. Manchmal
steigere sich die Glut auf diesem Band der Emanationen so
gewaltig, daß sie auf die Emanationen außerhalb des Kokon
überspringe. Die Seher, die diese Steigerung beobachteten,
hätten den Schluß gezogen, daß Bewußtheit der Rohstoff und
Aufmerksamkeit das Endprodukt dieses Vorgangs sei.
»Und wie beschreiben die Seher Aufmerksamkeit?«
»Aufmerksamkeit, sagen die Seher, ist die Nutzung und
Mehrung des Bewußtseins durch den Vorgang des
Lebendigseins«, antwortete er.
Bei solchen Definitionen, meinte er, bestünde stets die
Gefahr, die Dinge übermäßig zu vereinfachen, um sie
verständlich zu machen. Wollte man zum Beispiel
Aufmerksamkeit definieren, so liefe man Gefahr, ein
magisches, wunderbares Geschehen als etwas Alltägliches
darzustellen. Aufmerksamkeit sei aber die höchste Vollendung
des Menschen. Sie entwickele sich aus dem Rohstoff der
kreatürlichen Bewußtheit, bis sie schließlich die ganze Skala
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menschlicher Alternativen einbegreife. Die Seher aber hätten
sie noch weiter entwickelt, bis sie schließlich die ganze Skala
der menschlichen Möglichkeiten umfaßte. Ich wollte wissen,
ob die Seher diesen Alternativen und Möglichkeiten eine
besondere Bedeutung beilegten. Die menschlichen
Alternativen, erwiderte Don Juan, seien all das, wofür wir als
Menschen uns entscheiden könnten. Sie beträfen den Bereich
des Alltäglichen, des Bekannten; dadurch bedingt seien sie
sehr begrenzt an Zahl und Umfang. Die menschlichen
Möglichkeiten hingegen beträfen das Unbekannte. Sie seien
nichts, wofür wir uns entscheiden könnten, wohl aber etwas,
das wir erreichen könnten. Ein Beispiel für menschliche
Alternativen, sagte er, sei unsere Entscheidung, den
menschlichen Körper als nur ein Objekt unter anderen
aufzufassen. Ein Beispiel für die menschlichen Möglichkeiten
sei die Errungenschaft der Seher, den Menschen als eiförmiges
leuchtendes Wesen zu sehen. Mit dem Körper als einem
Objekt bewege man sich im Reich des Bekannten. Mit dem
Körper als einem leuchtenden Ei bewege man sich im Reich
des Unbekannten; die menschlichen Möglichkeiten hätten
daher einen beinah unerschöpflichen Spielraum.
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»Die Seher sagen, daß es drei Arten von Aufmerksamkeit
gibt«, fuhr Don Juan fort. »Und wenn sie dies sagen, so gilt es
nur für den Menschen, nicht alle Lebewesen überhaupt. Diese
drei Arten sind nicht einfach drei Formen von
Aufmerksamkeit, sondern es sind drei Stufen der Vollendung.
Es sind die erste, die zweite und dritte Aufmerksamkeit, und
jede ist ein eigenes Reich, unabhängig und in sich
abgeschlossen.«
Die erste Aufmerksamkeit beim Menschen, so erklärte er, sei
das kreatürliche Bewußtsein, und dieses entwickele sich –
durch Erfahrung – zu einer komplizierten, sehr sensiblen
Fähigkeit, sich mit der alltäglichen Welt in ihren unzähligen
Aspekten zu befassen. Mit anderen Worten, alles, was man
sich vorstellen könne, sei Bestandteil der ersten
Aufmerksamkeit.
»Die erste Aufmerksamkeit ist all das, was wir als
Durchschnittsmenschen sind«, fuhr er fort. »Dank dieser
absoluten Herrschaft über unser Leben ist die erste
Aufmerksamkeit der wertvollste Aktivposten, den wir haben.
Vielleicht ist sie sogar unser einziger Aktivposten.
Die neuen Seher kannten den wahren Wert der ersten
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Aufmerksamkeit und unterzogen sie – durch ihr Sehen – einer
genauen Prüfung. Deren Ergebnisse prägten ihre ganze
Auffassung und auch die Auffassung aller ihrer Nachfahren,
obwohl diese meist gar nicht verstehen, was jene Seher
wirklich sahen.« Er betonte, daß die Schlußfolgerungen, die
die neuen Seher aus dieser genauen Prüfung zogen, sehr
wenig mit Vernunft oder Rationalität zu tun hätten, denn um
die erste Aufmerksamkeit prüfen und erklären zu können,
müsse man sie sehen. Und dies könnten eben nur die Seher.
Wichtig sei aber, zu untersuchen, was die Seher in der ersten
Aufmerksamkeit sähen. Denn dies biete der ersten
Aufmerksamkeit die einzige Gelegenheit, ihr eigenes Wirken
zu erkennen.
»Im Sinne dessen, was die Seher sehen, ist die erste
Aufmerksamkeit die zu ultra-hellem Leuchten entwickelte
Glut der Bewußtheit«, fuhr er fort. »Aber es ist eine Glut, die
sozusagen an der Oberfläche des Kokon fixiert ist. Es ist eine
Glut, die das Bekannte umfaßt.
Die zweite Aufmerksamkeit dagegen ist ein besonderer,
komplizierterer Zustand der Glut der Bewußtheit. Sie betrifft
das Unbekannte. Sie stellt sich ein, wenn die sonst
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ungenutzten Emanationen im Kokon des Menschen eingesetzt
werden. Der Grund, weshalb ich die zweite Aufmerksamkeit
als einen besonderen Zustand bezeichne, liegt darin, daß man,
um diese ungenutzten Emanationen einzusetzen, auf
ungewöhnliche und komplizierte Techniken angewiesen ist,
die höchste Disziplin und Konzentration verlangen.« Schon
früher einmal, als er mich die Kunst des Träumern lehrte, hatte
er mir gesagt, daß die Konzentration, deren man bedarf, um
sich bewußt zu werden, daß man einen Traum hat, eine
Vorform der zweiten Aufmerksamkeit sei. Diese
Konzentration, sagte er, sei eine Form von Bewußtheit, die
nichts mit jener Art Bewußtheit zu tun habe, wie wir es im
alltäglichen Leben anwenden.
Die zweite Aufmerksamkeit, so sagte er, bezeichne man
auch als die Bewußtheit der linken Seite; dies sei das weiteste
Feld, das man sich nur denken könne – tatsächlich sei es schier
grenzenlos.
»Nicht um alles in der Welt möchte ich mich dorthin
verirren«, fuhr er fort. »Es ist ein bodenloser Sumpf, so
verworren und phantastisch, daß ernsthafte Seher sich nur
unter genau festgelegten Bedingungen dort hineinwagen.
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Das größte Problem dabei ist, daß der Eintritt in die zweite
Aufmerksamkeit ganz leicht, und ihre Verlockung beinah
unwiderstehlich ist.«
Die alten Seher, sagte er, hätten – als wahre Meister der
Bewußtheit – ihr Wissen auf ihre eigene Glut der Bewußtheit
angewandt und diese ins Unermeßliche anwachsen lassen. Sie
hätten das Ziel verfolgt, alle Emanationen ihres Kokon, ein
Band um das andere, aufleuchten zu lassen. Dies sei ihnen
auch gelungen, aber seltsamerweise habe ihr Erfolg, jeweils
ein Band aufstrahlen zu lassen, sie im bodenlosen Sumpf der
zweiten Aufmerksamkeit steckenbleiben lassen.
»Die neuen Seher korrigierten diesen Irrtum«, fuhr er fort,
»und sie trieben die Beherrschung des Bewußtseins bis ins
Extrem und ließen die Glut der Bewußtheit auf einen Schlag
über die Grenzen des leuchtenden Kokon hinausgreifen.
Die dritte Aufmerksamkeit ist erreicht, wenn sich die Glut
der Bewußtheit in das Feuer von innen verwandelt – eine Glut,
die nicht nur jeweils ein Band entzündet, sondern gleichzeitig
alle Emanationen des Adlers im Innern des menschlichen
Kokon.«
Don Juan äußerte seinen Respekt vor dieser selbstbewußten
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Tat der neuen Seher – dem Eintritt in die dritte
Aufmerksamkeit schon bei Lebzeiten und im Bewußtsein der
eigenen Individualität. Er fand es nicht der Mühe wert, über
jene Fälle zu sprechen, da Menschen oder andere Lebewesen
zufällig, und ohne sich dessen bewußt zu sein, in das
Unbekannte und in das Unerkennbare eintreten. Er
bezeichnete dies als die Gabe des Adlers. Auch für die Seher,
so betonte er, sei es ein Geschenk, in die dritte
Aufmerksamkeit einzutreten, doch für sie habe dies eine
andere Bedeutung. Es sei eher so etwas wie eine Belohnung
für eine vollbrachte Leistung.
Im Augenblick des Sterbens, fügte er hinzu, würden alle
Menschen in das Unerkennbare eintreten, und manche von
ihnen sogar die dritte Aufmerksamkeit erreichen – doch immer
nur kurze Momente, und nur, um sich als Nahrung für den
Adler zu reinigen.
»Es ist die höchste Vollendung des Menschen«, sagte er,
»diese Stufe der Aufmerksamkeit zu erreichen, während er
noch die Kraft des Lebens hat, und ohne sich in ein
körperloses Bewußtsein zu verwandeln, das wie ein
Lichtflimmern zum Schnabel des Adlers aufschwebt, um
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verschlungen zu werden.«
Während ich Don Juans Erklärung lauschte, hatte ich wieder
alles um mich her aus dem Blick verloren. Genaro war
anscheinend aufgestanden und fortgegangen, jedenfalls war er
nirgends zu sehen. Seltsamerweise stellte ich fest, daß ich nun
selbst auf der Steinplatte kauerte, während Don Juan, der
neben mir hockte, mich mit leichtem Druck auf die Schulter
niederhielt. Ich streckte mich auf dem Stein aus und schloß die
Augen. Von Westen her wehte eine sanfte Brise.
»Schlaf nicht ein«, sagte Don Juan. »Um keinen Preis darfst
du auf diesem Felsen einschlafen.« Ich richtete mich auf. Don
Juan starrte mich an. »Entspanne dich einfach«, sagte er. »Laß
den inneren Dialog absterben.«
Unter Aufbietung all meiner Konzentration versuchte ich zu
befolgen, was er gesagt hatte, als mich plötzlich schlotternde
Angst befiel. Anfangs wußte ich nicht, was es war; ich glaubte,
ich hätte schon wieder einen Anfall von Mißtrauen. Dann aber
wurde mir blitzartig klar, daß bereits später Nachmittag war.
Was mir wie eine Stunde des Gesprächs erschienen war, hatte
den ganzen Tag lang gedauert. Gepackt von diesem
Widersinn, sprang ich auf, auch wenn ich mir nicht vorstellen
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konnte, was mit mir passiert sei. Ich empfand ein sonderbares
Gefühl, als hätte mein Körper das Bedürfnis, drauflos
zurennen. Don Juan sprang auf und hielt mich mit aller Macht
zurück. Wir stürzten beide auf die weiche Erde hinunter, und
dort hielt er mich mit eisernem Griff fest. Ich hatte nicht
geahnt, daß Don Juan so kräftig sei.
Mein Körper zitterte heftig. Meine bebenden Arme schlugen
in alle Richtungen aus. Ich hatte so etwas wie einen
epileptischen Anfall. Und doch war etwas in mir so
unbeteiligt, daß ich fasziniert beobachten konnte, wie mein
Körper zitterte, sich verrenkte und verkrampfte.
Endlich ließen die Krämpfe nach. Don Juan gab mich frei. Er
keuchte vor Anstrengung. Er schlug vor, wir sollten wieder
auf den Felsen klettern und dort sitzenbleiben, bis ich wieder
in Ordnung wäre.
Ich mußte ihn natürlich wieder mit meiner üblichen Frage
bestürmen: Was war mit mir geschehen? Er antwortete, ich sei,
während er zu mir sprach, über eine gewisse Grenze
hinausgeschossen und sehr tief in die linke Seite
hineingelangt. Er selbst und Genaro seien mir dorthin gefolgt.
Und dann sei ich hinausgeschossen, genau so, wie ich
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hineingeschossen sei.
»Ich habe dich noch rechtzeitig aufgefangen«, sagte er.
»Sonst wärst du ganz herausgefallen, bis in dein normales
Selbst.« Ich war ganz verwirrt. Wir drei, so erklärte er mir,
hätten mit der Bewußtheit gespielt. Und ich sei anscheinend
erschrocken und vor ihnen davongelaufen.
»Genaro ist der Meister der Bewußtheit«, fuhr Don Juan fort.
»Silvio Manuel ist der Meister des Willens. Beide wurden sie
erbarmungslos ins Unbekannte gestoßen. Mein Wohltäter
verfuhr mit ihnen, wie sein Wohltäter mit ihm selbst verfahren
war. Genaro und Silvio Manuel ähneln in mancher Hinsicht
mehr den alten Sehern. Sie wissen, was sie tun können, aber
ihnen liegt nichts daran, zu erfahren, wie sie es tun. Heute
nutzte Genaro die Gelegenheit, deiner Glut der Bewußtheit
einen Stoß zu versetzen, und wir alle landeten im
schicksalhaften Reich des Unbekannten.« Ich bat ihn zu sagen,
was im Unbekannten geschehen sei. »Daran wirst du dich
selbst erinnern müssen«, sagte eine Stimme nah an meinem
Ohr.
Ich war so überzeugt davon, daß es die Stimme des Sehens
war, daß es mich gar nicht erschreckte. Ich gehorchte nicht
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einmal dem Impuls, mich umzudrehen.
»Ich bin die Stimme des Sehens, und ich sage dir, daß du ein
Schlappschwanz bist«, sprach die Stimme wieder und
kicherte.
Ich drehte mich um. Hinter mir saß Genaro. Ich war so
überrascht, daß ich noch hysterischer lachte als die beiden. »Es
wird dunkel«, sagte Genaro zu mir. »Wie ich dir heute früh
versprochen habe, werden wir hier eine Party feiern.« Don
Juan wandte ein, wir sollten Schluß machen für diesen Tag,
denn ich sei ein Knallkopf von der Sorte, die manchmal vor
Angst krepieren.
»Nein, er ist in Ordnung«, sagte Genaro und klopfte mir die
Schulter.
»Frag ihn doch«, sagte Don Juan zu Genaro. »Er wird dir
selbst sagen, daß er ein Knallkopf ist.«
»Bist du wirklich so’n Knallkopf?« fragte Genaro mich
stirnrunzelnd.
Ich antwortete nicht. Die beiden kugelten sich vor Lachen.
Genaro rollte auf die Erde hinunter.
»Er sitzt gefangen«, sagte Genaro zu Don Juan und deutete
auf mich, nachdem Don Juan rasch hinuntergesprungen war,
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um ihm auf die Beine zu helfen. »Er wird niemals sagen, daß
er ein Knallkopf ist. Dafür ist er zu eingebildet. Aber ihm
schlottern die Hosen vor Angst, was passieren könnte, weil er
nicht zugegeben hat, daß er ein Knallkopf ist.«
Ich sah die beiden an und dachte bei mir, daß nur Indianer
mit solcher Ausgelassenheit lachen können. Aber ich war auch
überzeugt, daß ein gewaltiges Stück Bosheit in ihnen steckte.
Sie trieben ihren Spaß mit mir, dem Nicht-Indianer. Don Juan
erfaßte sofort meine Empfindung. »Laß deinem Eigendünkel
nicht die Zügel schießen«, sagte er. »Du bist in keiner Hinsicht
etwas Besonderes. Das ist niemand, weder Indianer noch
Nicht-Indianer. Der Nagual Julian und sein Wohltäter
erreichten in Freuden ein hohes Alter, indem sie sich über uns
totlachten.«
Genaro kletterte gewandt auf die Felsplatte zurück und
setzte sich neben mich.
»Ich an deiner Stelle wäre so verlegen, daß ich weinen
würde«, sagte er. »Weine, wein doch. Flenn dich aus, dann
wirst du dich besser fühlen.«
Zu meiner Verwunderung fing ich leise an zu weinen. Dann
wurde ich plötzlich so zornig, daß ich vor Wut aufschrie. Erst
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danach fühlte ich mich besser.
Don Juan tätschelte mir sanft den Rücken. Solche Wut, sagte
er, sei meistens sehr klärend – ähnlich wie Furcht oder Humor.
Es sei eben mein heftiger Charakter, daß ich nur auf Wut
reagiere. Solch ein plötzlicher Umschwung in der Glut der
Bewußtheit, fügte er hinzu, mache uns schwach. Die beiden
hätten versucht, mich zu stärken, mich zu stützen. Genaro sei
es offenbar gelungen, indem er mich wütend machte.
Inzwischen war die Dämmerung angebrochen. Genaro
deutete plötzlich auf ein Flimmern in der Luft. Im Zwielicht
sah es aus wie ein großer Falter, der um den Platz gaukelte,
wo wir saßen. »Sei ganz behutsam, du, mit deinem exaltierten
Wesen«, sagte Don Juan zu mir. »Sei nicht so eifrig. Laß dich
von Genaro führen. Wende nicht den Blick von dieser Stelle.«
Der flimmernde Punkt war eindeutig ein Falter. Ich konnte ihn
deutlich in allen Einzelheiten unterscheiden. Ich verfolgte
seinen verschlungenen, matten Flug, bis ich jedes
Staubkörnchen auf seinen Flügeln sehen konnte.
Irgend etwas riß mich aus meiner völligen
Selbstvergessenheit. Ich spürte hinter mir das Flirren eines
lautlosen Geräusches, falls so etwas möglich wäre. Ich drehte
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mich um und entdeckte eine ganze Schar von Leuten auf der
jenseitigen Kante der Felsplatte -eine Kante, die etwas höher
war als jene, auf der wir saßen. Ich nahm an, es mußten Leute
aus der Gegend sein, die Argwohn gegen uns geschöpft
hatten, weil wir uns den ganzen Tag dort herumgetrieben
hatten, und nun auf den Felsen heraufkletterten, um sich auf
uns zu stürzen. Ich erkannte ihre Absichten augenblicklich.
Don Juan und Genaro glitten von dem Felsen hinunter und
befahlen mir, mich zu beeilen. Unverzüglich verließen wir den
Ort und schauten auch nicht zurück, um uns zu vergewissern,
ob die Männer uns folgten. Don Juan und Genaro weigerten
sich zu ‘sprechen, während wir zu Genaros Haus
zurückehrten. Don Juan brachte mich sogar mit wütendem
Knurren zum Schweigen und legte den Finger an die Lippen.
Genaro kam nicht mit ins Haus, sondern ging weiter, während
Don Juan mich hineinzerrte.
»Wer waren diese Leute, Don Juan?« fragte ich ihn,
nachdem wir beide im Hause in Sicherheit waren und er die
Laterne angezündet hatte.
»Es waren keine Leute«, antwortete er.
»Ach komm, Don Juan, mach mir nichts vor«, sagte ich. »Es
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waren Männer; ich habe sie mit eigenen Augen gesehen.«
»Natürlich hast du sie mit deinen eigenen Augen gesehen«,
erwiderte er, »aber das besagt nichts. Deine Augen haben dich
getäuscht. Das waren keine Leute, und sie sind dir gefolgt.
Genaro mußte sie von dir fortlocken.« »Was waren sie denn,
wenn es keine Menschen waren?« »Oh, das ist ja das
Geheimnis«, sagte er. »Es ist ein Geheimnis der Bewußtheit,
und wir können es nicht auf rationale Weise lüften, indem wir
darüber reden. Das Geheimnis kann nur miterlebt werden.«
»Dann laß es mich erleben«, sagte ich.
»Aber das hast du doch, zweimal an diesem Tage«, sagte er.
»Du erinnerst dich nicht. Du wirst dich aber erinnern, wenn
du erneut die Emanationen entzündest, die glühten, als du das
Geheimnis der Bewußtheit miterlebtest, von dem ich spreche.
Inzwischen laß uns zu unserer Erklärung der Bewußtheit
zurückehren.« Er faßte noch einmal zusammen, daß
Bewußtheit mit einem anhaltenden Druck einsetze, den die
Emanationen insgesamt auf die in dem Kokon
eingeschlossenen ausübten. Dieser Druck bewirke den ersten
Akt der Bewußtheit; er bringe die Bewegung der
eingeschlossenen Emanationen zum Stillstand, die darum
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kämpften, den Kokon aufzubrechen – die darum kämpften, zu
sterben.
»Ein Seher weiß um die Wahrheit, daß alle Lebewesen
darum kämpfen, zu sterben«, fuhr er fort. »Was den Tod
aufhält, ist die Bewußtheit.«
Die neuen Seher, so erzählte Don Juan, seien tief beunruhigt
gewesen durch die Tatsache, daß die Bewußtheit den Tod
verhindere und ihn dennoch herbeiführe, weil sie die Nahrung
des Adlers sei. Und weil sie dies nicht erklären konnten – denn
es sei unmöglich, unsere Existenz rational zu verstehen -,
hätten die Seher erkannt, daß ihr Wissen aus
widersprüchlichen Lehrsätzen bestehe.
»Warum entwickelten sie solch ein System der
Widersprüche?« fragte ich.
»Sie entwickelten überhaupt nichts«, sagte er. »Durch ihr
Sehen fanden sie unbezweifelbare Wahrheiten. Diese
Wahrheiten wurden zu einem System scheinbarer
Widersprüche geordnet, das ist alles.
Zum Beispiel müssen die Seher methodisch denkende,
rationale Menschen sein, wahre Vorbilder der Nüchternheit,
und gleichzeitig müssen sie sich all dieser Eigenschaften
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enthalten, um völlig frei und offen für die Wunder und
Mysterien des Lebens zu sein.«
Sein Beispiel verblüffte mich, aber nicht allzu sehr. Ich
verstand, was er meinte. Er selbst hatte meine Rationalität
gefördert, nur um sie zu zerschmettern und ihre völlige
Preisgabe von mir zu verlangen. Ich sagte ihm, wie gut ich ihn
in diesem Punkt verstünde. »Nur ein Gefühl äußerster
Nüchternheit kann die Widersprüche überbrücken«, sagte er.
»Würdest du sagen, Don Juan, daß die Kunst solch eine
Brücke sein kann?«
»Nenne die Brücke zwischen den Widersprüchen wie immer
du willst – Kunst, Zuneigung, Nüchternheit, Liebe oder sogar
Freundlichkeit.«
Don Juan setzte seine Erklärung fort und sagte, die neuen
Seher hätten, als sie die erste Aufmerksamkeit überprüften,
erkannt, daß alle organischen Lebewesen, außer dem
Menschen, bestrebt seien, ihre entflammten, eingeschlossenen
Emanationen zu beruhigen, damit diese Emanationen sich
ihren Gegenstücken draußen angleichen könnten. Der Mensch
mache dies nicht; vielmehr erstelle seine erste
Aufmerksamkeit ein Inventar der Emanationen des Adlers im
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Inneren seines Kokon. »Was ist ein Inventar, Don Juan?« fragte
ich. »Der Mensch weiß um die Emanationen, die er in seinem
Kokon trägt«, antwortete er. »Kein anderes Geschöpf tut dies.
In dem Augenblick, da der Druck der allgemeinen
Emanationen die Emanationen im Innern fixiert, beginnt die
erste Aufmerksamkeit sich selbst zu beobachten. Sie bemerkt
alles an sich, oder versucht es wenigstens, wie sehr sie auch
irren mag. Diesen Vorgang bezeichnen die Seher als
Aufstellung eines Inventars. Ich will damit nicht behaupten,
daß der Mensch sich bewußt dafür entscheidet, ein Inventar
aufzustellen, oder daß er sich weigern könnte, dies zu tun. Der
Befehl des Adlers schreibt vor, das Inventar anzulegen. Was
allerdings dem freien Willen unterliegt, ist die Art, wie dieser
Befehl ausgeführt wird.« Es gefalle ihm nicht besonders,
meinte er, die Emanationen als Befehle zu bezeichnen, aber
das seien sie nun einmal: Befehle, denen sich niemand
widersetzen könne; selbst das Ausweichen vor dem Befehl sei
noch ein Befolgen.
»Was das Inventar der ersten Aufmerksamkeit betrifft«, fuhr
er fort, »so stellen die Seher es auf, weil sie nicht ungehorsam
sein können. Aber sobald sie es aufgestellt haben, werfen sie es
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von sich. Der Adler befiehlt uns nicht, unser Inventar
anzubeten; er befiehlt lediglich, es aufzustellen, mehr nicht.«
»Wie sehen die Seher, daß ein Mensch sein Inventar aufstellt?«
fragte ich.
»Die Emanationen im Innern des menschlichen Kokon
werden nicht mit der Absicht beruhigt, sie mit den
Emanationen außerhalb in Übereinstimmung zu bringen«,
erklärte er. »Dies weiß man, wenn man gesehen hat, was
andere Geschöpfe tun. Nach der Beruhigung vereinigen sich
manche sogar mit den allgemeinen Emanationen und folgen
deren Bewegung. Die Seher können zum Beispiel sehen, wie
sich das Licht der Emanationen eines Skarabäus zu großem
Umfang ausdehnt. Die Menschen aber beruhigen ihre
Emanationen und reflektieren dann über sie. Ihre
Emanationen stellen sich auf sich selber ein.« Die Menschen,
sagte er, führten den Befehl, ein Inventar anzulegen, bis zum
logischen Extrem aus und mißachteten alles andere. Sobald sie
sich ganz in ihr Inventar vertieft hätten, könnten zwei Dinge
geschehen: Sie könnten die Impulse der allgemeinen
Emanationen ignorieren, oder sie könnten diese auf ganz
besondere Weise nutzen.
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Am Ende führe das Ignorieren dieser Impulse, nachdem das
Inventar aufgestellt sei, zu einem einzigartigen Zustand, den
wir als Vernunft bezeichnen. Werde jedoch jeder Impuls auf
besondere Weise genutzt, so führe dies in einen Zustand, den
wir als Selbstversunkenheit bezeichnen.
Die Vernunft des Menschen erscheine dem Seher als
ungewöhnlich homogene, matte Glut, die selten, wenn
überhaupt, auf den anhaltenden Druck der allgemeinen
Emanationen reagiere – eine Glut, die die eiförmige Schale
härter, aber auch brüchiger mache.
Don Juan merkte dazu an, daß die Vernunft bei der
menschlichen Gattung großzügig sein sollte, was sie aber sehr
selten sei. Die meisten Menschen neigten eher zur Versenkung
in sich selbst. Die Bewußtheit aller Lebewesen, versicherte er
mir, sei mit einem gewissen Maß an Selbst-Reflexion
verbunden, damit sie in Wechselbeziehungen treten könnten.
Aber einzig die erste Aufmerksamkeit des Menschen weise ein
solches Maß an Selbstversunkenheit auf. Im Gegensatz zu
Vernunftmenschen, die die Impulse der allgemeinen
Emanationen ignorierten, nutzten selbstversunkene
Persönlichkeiten alle diese Impulse und verwandelten sie in
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eine Kraft, mit der sie die in ihrem Kokon eingeschlossenen
Emanationen erregten.
Nachdem die Seher all dies beobachtet hätten, so sagte er,
zogen sie daraus einen praktischen Schluß. Sie sahen, daß
Vernunftmenschen meist ein längeres Leben beschieden sei,
weil sie, indem sie die Impulse der Emanationen insgesamt
ignorierten, die natürliche Erregung im Innern ihres Kokon
beruhigten. Die selbstversunkenen Persönlichkeiten hingegen
verkürzten ihr Leben, indem sie den Impuls der allgemeinen
Emanationen nutzten, um die Erregung noch zu steigern.
»Was sehen die Seher, wenn sie selbstversunkene Menschen
erblicken?« fragte ich.
»Sie sehen sie als unregelmäßige Ausbrüche weißen Lichts,
gefolgt von Pausen der Dunkelheit«, sagte er. Don Juan
verstummte. Auch ich wußte keine Fragen mehr zu stellen,
oder vielleicht war ich zu müde, um noch etwas zu fragen. Da
ertönte ein lauter Knall, der mich hochschrecken ließ. Die
Haustür flog auf, und Genaro stürzte atemlos herein. Er sank
auf die Matte nieder. Er war tatsächlich schweißgebadet. »Ich
war gerade dabei, die erste Aufmerksamkeit zu erklären«,
sagte Don Juan zu ihm.
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»Die erste Aufmerksamkeit funktioniert nur im Reich des
Bekannten«, sagte Genaro. »Im Unbekannten ist sie keine zwei
rostige Peseten wert.«
»Das ist nicht ganz richtig«, entgegnete Don Juan. »Die erste
Aufmerksamkeit funktioniert sehr gut im Unbekannten. Sie
blockiert es; sie leugnet es so heftig, daß es schließlich kein
Unbekanntes mehr für die erste Aufmerksamkeit gibt. Das
Aufstellen eines Inventars macht uns unverletzlich. Das ist der
Grund, warum das Inventar überhaupt eingeführt wurde.«
»Wovon sprecht ihr da?« fragte ich Don Juan. Er antwortete
nicht. Er schaute Genaro an, als warte er auf eine Frage.
»Aber falls ich die Tür öffne«, sagte Genaro, »könnte die
erste Aufmerksamkeit es dann aufnehmen mit dem, was
hereinkäme?«
»Deine und meine nicht, aber die seine wohl«, sagte Don
Juan und deutete auf mich. »Versuchen wir es.« »Obwohl er
noch immer im Zustand gesteigerter Bewußtheit ist?« fragte
Genaro Don Juan.
»Das macht keinen Unterschied«, antwortete Don Juan.
Genaro stand auf und ging zur Haustür und riß sie auf. Im
gleichen Moment sprang er zurück. Herein fuhr ein kalter
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Windstoß. Don Juan stellte sich neben mich, Genaro ebenfalls.
Beide sahen mich verwundert an.
Ich wollte die Haustür schließen. Die Kälte war mir
unangenehm. Aber als ich einen Schritt zur Tür machte,
sprangen Don Juan und Genaro vor und schirmten mich ab.
»Bemerkst du etwas im Zimmer?« fragte mich Genaro. »Nein,
nichts«, sagte ich, der Wahrheit entsprechend. Außer dem
kalten Wind, der durch die offene Tür hereinstrich, war nichts
zu bemerken.
»Unheimliche Wesen sind hereingekommen, als ich die Tür
öffnete«, sagte er. »Merkst du denn nichts?« Da war irgend
etwas in seiner Stimme, das mir verriet, daß er diesmal nicht
Spaß machte.
Wir drei gingen, die beiden zu meinen Seiten, aus dem
Haus. Don Juan nahm die Petroleumlampe, und Genaro
verschloß die Haustür. Wir stiegen – durch die Beifahrertür –
ins Auto. Sie schoben mich voran. Und dann fuhren wir nach
Don Juans Haus in der benachbarten Stadt.